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Musik. Menschen. Erinnerungen.
Dieser Blog dokumentiert Konzerte, JamSessions, Medienberichte und Geschichten rund um die Modern Music School und die Musikszene in Glarus.
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Besondere Themen, Erinnerungen und Geschichten aus vielen Jahren Modern Music School, JamSessions, Konzerten und Medienarbeit.
30 Jahre Musikgeschichte
Die Entwicklung der Modern Music School und der Musikszene in Glarus.
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Geschichten lesen27 Oktober 2007
Glarner Blasmusikverband: Workshop U-Musik mit Christoph Walter
07 Oktober 2007
Musikertreff & JamSession Oktober 2007
02 Oktober 2007
01 Oktober 2007
Eigenwilligkeit im Markt
Der Kunde ist also König. Der Kunde von heute und morgen will anders sein und deshalb braucht er auch Produkte von Unternehmen, die ihm das Gefühl vermitteln, etwas Besonderes zu sein. Reine Nutzenargumente haben ausgedient. Der Kunde will mehr: Er möchte ein Gefühl kaufen, ein Produkt, eine Ware, mit der er seine Persönlichkeit zum Ausdruck bringen kann. Damit wird der Kunde zum Individualisten, der Unternehmen sucht, mittels deren Produkte und Dienstleistungen er seine persönliche Lebensqualität gestalten kann. Und es ist genau diese Eigenwilligkeit, die eine neue Marktdynamik auslöst, denn sie besitzt eine starke Konjunkturkraft: Massenindividualisierung.
Die Wirtschaftswelt von heute ist geprägt von internationalen Kommunikationsnetzen und einer weltweiten Abhängigkeit der Marktplätze. Das führt bei Unternehmen und Verbrauchern gleichermaßen zu Verunsicherung – zu Unrecht.
Eigenwillige Unternehmen werden erfolgreich sein. Somit betrifft die Massenindividualisierung nicht nur die Konsumenten, sondern vor allem die Unternehmen. Denn die Unternehmensindividualisierung ist der entscheidende Prozess, der Firmen für den Kunden interessant macht.
Eigenwilligkeit heißt das Stichwort, das ein kommendes Erfolgsrezept darstellt. Denn je selbstbewusster Unternehmen am Markt auftreten, desto attraktiver werden sie für den Kunden.
Eigenwillige Unternehmen sind in der Lage, außergewöhnliche und innovative Akzente zu setzen. Der Kunde als kaufender Individualist sucht das Besondere und Außergewöhnliche mit der faszinierenden Wirkung des Privilegs. Das Privileg ist die Kraft, die Sog und Kundenloyalität erzeugt, denn sie macht den Kunden selbst zu etwas Besonderem.
Das Modell der Unternehmensindividualisierung ist die nächste Stufe des USP- und Markenmanagements, in der es nicht mehr um die Schaffung von Produktunterschieden geht, sondern um eine Unternehmensidentifikation auf einer individuellen, ungewöhnlichen und privilegierten Ebene. Dieser Effekt lässt sich beispielhaft am Erfolg exklusiver Versandhändler erkennen, die dem Kunden sowohl individuelle Produkte als auch privilegierten Service bieten, oder man denke an erfolgreiche Privat- und Business-Clubs, deren Mitglieder über ausgewählte Privilegien verfügen, die den Dazugehörigen in der Gesellschaft gesondert positionieren, gleichzeitig aber Gemeinschaft erzeugen. Dieser Effekt ist ein Hinweis auf die zukünftige Arbeit in der Kundenbindung.
Erfolgreiche Community-Arbeit ist nur noch über innovative und einzigartige Privilegien möglich. Um die Attraktivität von Privilegien zu erhalten, muss ihr Zugang begrenzt oder weiterentwickelt werden. Dieser Effekt lässt sich am kommenden Niedergang des Kundenkartentrends nachzeichnen: Mit Abklingen des Prime-Effekts und Verlust des Zugangsprivilegs verlieren Kundenkarten ihre Attraktivität.
Deshalb unterscheiden sich erfolgreiche Unternehmen der Zukunft von ihren Konkurrenten durch ihre originelle, innovative und glaubwürdige Eigenwilligkeit. Sie prägen individuelle Stile, verfolgen eigenständige Visionen und bieten dem Kunden neue Akzente für dessen Lebensgestaltung. Sie ziehen damit Kunden in ihren Bann und binden sie durch privilegierten Service.
Aufmerksamkeit und Kundenbindung lassen sich zukünftig nur noch über die Verfügbarkeit von eigenständigen Privilegien generieren. Denn die Macht des Privilegs ist für den Kunden ein attraktives Motiv für sein Selbstgefühl und seine Selbstdarstellung, zwei wesentliche Elemente individueller Lebensgestaltung. Damit ändert sich auch die Art der Kommunikation.
Die Epidemie der Massenmedien produzierte Masseninformation, die innerhalb weniger Jahre zur Abstumpfung und Abgeklärtheit der Informationsverbraucher führte. Heute ist Masseninformation wertlos, sie wird zunehmend abgelehnt, weil sie für die neuen Individualisten keine Bedeutung hat und keine besondere Qualität besitzt. Das ist auch der Grund dafür, dass Marketingstrategien, die auf Masseninformation beruhen, nicht mehr funktionieren. Die Mediengesellschaft wird nun reifer: Sie macht ihre Erfahrungen durch kommunikative und kognitive Prozesse, sie stellt die individuelle Kommunikation in ihr Zentrum. Das ist der Ausgangspunkt für die kommende qualifizierte Massenindividualisierung.
Die Kommunikationsmedien der Zukunft transportieren keine Masseninformationen mehr, sondern fördern den persönlichen Austausch individueller Erfahrungen. Damit verändern sich auch die Kommunikationsstandards: Die neue Sprache ist eine Sprache der Deutung, sie kommt mit wenig Information aus, sie ist eine multiple Kurz-Sprache, die mit individuellen Abkürzungen, Zeichen, Bildern und Metaphern arbeitet. Die Anfänge lassen sich bereits im Charakter von E-Mails, Chats und SMS beobachten. Der neue Kommunikationsstandard integriert damit vielfältige Elemente der individuellen Deutung und erweitert gleichzeitig die Facetten der Sprachelemente.
Damit betreten wir die Phase der individualisierten Multi-Message-Kommunikation.
Das ist die Hauptursache für das Aussterben der Kundenorientierung. Um sich gegenseitig produktiv beeinflussen und nutzen zu können, ist es notwendig, sich gegenseitig mit neuen Aspekten stimulieren und bereichern zu können. Der Kunde bietet dem Unternehmen durch die Veränderung seines Persönlichkeitsfeldes immer wieder neue Akzente und Strömungen für die Marktbearbeitung. Das Unternehmen bietet dem Kunden durch neue Impulse und Ideen individuelle Innovationen für dessen Lebensgestaltung und Weiterentwicklung an.
Das Internet gewinnt als Schnittstelle an Bedeutung. Der derzeitige Trend in den Kommunikationsmedien ist der Ausbau der individuellen Mobilität. Auf Basis neuer, digitaler Kommunikationssysteme werden innovative Kommunikations-, Interaktions- und Serviceschnittstellen geschaffen, die eine nie dagewesene Dimension der persönlichen Mobilität eröffnen. Die meisten Systeme basieren auf dem Internet, das auf diese Weise zum Kommunikationsstandard wird. Neben seiner Funktion als Kommunikationsstandard entwickelt sich das Internet zu einem Interaktionsknoten des Multi-Channel-Marktplatzes. Derzeit befindet sich das Web noch in der Vorstufe und dient als Infopool und Pre-Selling-Kanal.
Eine weitere wichtige Aufgabe, die unternehmerischen Web-Sites zukommt, besteht darin, Vertrauen zu vermitteln. Bereits heute zeigen Befragungen, dass die Vertrauensqualität und Sympathie unternehmerischer Websites die Einstellung zum jeweiligen Unternehmen maßgeblich beeinflussen.
Die steigende Bedeutung des E-Commerce-Marktplatzes zeigt sich auch in der stringenten Entwicklung des Umsatzes. Die Prognose zeigt ein Potenzial des deutschen E-Commerce-Marktes von 18,3 Milliarden Euro in 2005. Nach Ausreizung des Mobile-Effekts, etwa bis in zwei bis drei Jahren, verstärkt sich der Trend zur virtuellen Interaktion per Simulation. Im Internet entstehen virtuelle Erlebniswelten, die den Kunden in seiner Lebensgestaltung unterstützen, indem er durch simulierte Vor-Erlebnisse neue Aspekte, Erfahrungen und Eindrücke sammeln kann, die das Erleben der Realität maßgeblich beeinflussen. Auf dieser Stufe der simulierten Marktplätze ist es möglich, neue Ideen und Servicemöglichkeiten vorab auszuprobieren. Diese simulierte Erfahrung wird dann die Kaufentscheidungen der Zukunft prägen.
An diesem Punkt stehen wir an der Schwelle zum Cyberspace, der Auflösung von Raum und Zeit. Solch virtuelle Erlebniswelten wurden zwar bereits zu Beginn der Interneteuphorie proklamiert, aber erst die jetzt kommende Mediengeneration, wird diesen simulierten Erlebniswelten zum Durchbruch verhelfen.