Startseite Archiv Medienarbeit JamSessions Presse
Posts mit dem Label Musikszene Glarus werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Musikszene Glarus werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

11 Juni 2003

Pressebericht: Beschwingter Sommermarkt

Pressebericht, Südostschweiz, vom 11. Juni 2003:

Beschwingter Sommermarkt

so.- Der kürzlich vom Gewerbeverein Schwanden-Hinterland-Sernftal erstmals organisierte Schwandner Sommermarkt hatte mit seinen zahlreihen Marktständen und musikalischen Einlagen der verschiedenen Formationen einiges zu bieten. Der Ballonwettbewerb, der Streichelzoo oder das Torwandschiessen waren für die einen Attraktion des Tages, andere informierten sich im Uno-Jahr des Wassers ausgiebig zum Thema Wasser oderaber zur geplanten "Chinderburg".
...
Text zum Bild: Musikalischer Leckerbissen im Festzelt (von links): Martin Nesnidal, Ruth Kobelt und Sam Trümpy.

06 Juni 2002

Jugendbands rockten und rappten im Holästei

Pressebericht, FRIDOLIN, 6. Juni 2002

2. Glarner Band Contest:

Jugendbands rockten und rappten im Holästei

Am Samstagnachmittag zeigten neun Glarner Nachwuchsbands am 2. Glarner Band Contest, was sie bereits draufhaben. Der gesamte Anlass war rege besucht und das gebotene Programm der jungen Bands wurde von den zahlreichen Besuchern im zeitweise prall gefüllten Saal tatkräftig mit Applaus unterstützt.

Viele der Bands brachten ihre Fans mit, die teils beim Auftritt ihrer "Stars" ausflippten und so die jungen Musiker anfeuerten. Jede Band nutzte die Möglichkeit, sich Jurieren zu lassen, und jeder Teilnehmer bekam nach dem Auftritt ein Feedback der Jury. Die Jury u.a. mit Claudia Brügger (Glarner Kantonalbank), Pankraz Freitag (Regierungsrat), Markus Dubs (Migros Kulturprozent), sowie die Glarner Musiker Jean Louis Heinzer, Randy Müller und Gabi Schiltknecht bewertete jede Band nach dem musikalischen Gesamteindruck, der Bühnenpräsenz und der Originalität.

SPREAD - die Winnerband
Als Gewinnerband stand am Abend die Nachwuchsband SPREAD fest. Die vier Jungs mit Martin Rhyner (Drums), Robin Fuentes (E-Gitarre), Antonio Fuentes (Vocals) und Andreas Gabathuler (E-Bass) überzeugten die fünf Juroren mit ihrem Punk-Rock-Auftritt. Als Gewinner des 2. Glarner Band Contest wird die Band im Rahmen der 650-Jahr-Feier des Kantons am kommenden Samstag am Openair-Konzert auf dem Rathausplatz Glarus zu hören sein. Auf dem zweiten Platz wurden gleich 2 Bands ermittelt: die Progressive-Art-Rock-Band FORGOTTEN (die Gewinner des letztjährigen Contests) sowie die Rockband SPRING, welche das erste Mal an einem Contest teilnahm. Einen Verlierer gab es indessen nicht, denn alle anderen Bands waren nur dadurch schon Gewinner, dass sie am Band Contest mitmachten und den anwesenden Zuhörern einen Einblick darüber gaben, was in ihren jugendlichen Übungsräumen trainiert und musiziert wird. Eine besondere Anerkennung der Jury erhielt die jüngste Rap-Band P.M.C. (alle zwölfjährig), welche mit ihrem unbefangenen Auftritt nicht nur die Sympathie der Jury, sondern des gesamten Publikums gewann.

Hauptkonzert mit POSH
Mit dem Hauptkonzert der Ostschweizer Pop-Rock-Band POSH zeigte die Newcomerband 2000 den Glarner Zuhörern, was am diesjährigen Contest nicht zu sehen und hören war: eine weibliche Stimme. Die Frontfrau Martina Dieziger aus St. Gallen zeigte,dass sie mit ihrer kräftigen Stimme die Modulationen der modernen amerikanischen und kanadischen Rockfrauen intus hat.
Für den reibungslosen musikalischen Ablauf mit allen neun Bands sorgte die MODERN MUSIC SCHOOL mit ihren technischen Helfern, welche jeder Band sofort zur Seite standen und den Jugendlichen beim Umbau halfen. Das Migros Kulturprozent sponserte ein reichhaltiges Früchtebuffet und Sandwiches, was von den Besuchern sehr geschätzt wurde, und die Glarner Kantonalbank sorgte mit ihrem Team an der Bar für das Wohl aller Anwesenden. Gesamthaft gesehen ein speziell gelungener Anlass, welcher von einer ungezwungenen und fröhlichen Stimmung geprägt war.
"Raus aus dem Übungsraum - rauf auf die Bühne" wird es auch im nächsten Jahr für Glarner Jugendbands heissen. Man kann nach diesem erfolgreichen Glarner Band Contest gespannt darauf sein, was die jungen Glarner Nachwuchsbands im nächsten Jahr alles bieten werden. An Kreativität, Feeling und Power fehlt es bei den Glarner Nachwuchsbands keineswegs.

30 Mai 2002

Presse: FRIDOLIN, 2. Glarner Band Contest

Pressebericht, FRIDOLIN, 30. Mai 2002
Raus aus dem Übungsraum - rauf auf die Bühne. Neun Glarner Nachwuchsbands zeigen am Samstag, 1. Juni, was sie draufhaben. Was die Hauptband "Posh" drauf hat, weiss man seit dem Album "Innocent".
Zum Konzept der Modern Music School gehört es, zusammen mit verschiedenen Sponsoren - unter Ihnen auch "Fridolin" -, jungen Glarner Bands Auftrittserfahrungen zu vermitteln. Of course, Squirlls, Spring, 44blind, Forgotten, Spread, Faintlight, Angel Spirit and P.M.C. nutzten die Chance und werden am Band Contest im Kulturzentrum "Holästei" vorwiegend Richtung Rock experimentieren. Die 15 bis 20-jährigen Musiker kommen alle aus dem Glarnerland und Umgebung.
Posh "Waterfall" als Hauptband
Mit ihrem Debütalbum "Innocent" haben Posh sowohl bei den Medien als auch beim Publikum für Überraschung gesorgt. Vom forcast-Magazin wurde das Erstlingswerk gar für die beste Schweizer CD 2000 nominiert. Die fünf Posher sind auf dem besten Weg, den Sprung in die "1. Liga" der Schweizer Pop-Szene zu schaffen. Posh wird am Glarner Band Contest ab 22.00 Uhr als Hauptband auftreten und für einen weiteren Höhepunkt im Kulturzentrum Holästei sorgen.
Samstag, 1. Juni ab 15.00 Uhr im Kulturzentrum "Holästei:
Glarner Band Contest, Eintritt frei;
ab 22.00 Uhr Posh "Waterfall, Eintritt Fr. 15.--,
Abendkasse ab 20.00 Uhr

23 Mai 2001

1. Glarner Band Contest: Raus aus dem Übungsraum...

Pressemitteilung, FRIDOLIN, 23. Mai 2001:

1. Glarner Band Contest: Raus aus dem Übungsraum - rauf auf die Bühne
Am Samstagnachmittag, 19. Mai, fand im Holästei der 1. Glarner Band Contest für Nachwuchsbands statt. 12 Bands nutzten diesen Anlass und zeigten ihr musikalisches Können. Die Stimmung war einmalig, die gesamte Veranstaltung rege besucht und das gebotene Programm der Nachwuchsbands musikalisch vielseitig. Jede Band brachte ihre Fans mit, die teils beim Auftritt ihrer "Stars" ausflippten und so die Musiker/-innen anfeuerten.

Für einige der Teilnehmer des Band Contest war es das erste mal, dass sie ihre eingeübten Songs wie die Grossen auf der Bühne einem grösseren Publikum präsentieren konnten. Jede Band gab ihr Bestes und das Engagement und Verschiedenartigkeit der Bands liess sich hören und sehen: Vom Blues, Pop, Soul, Hip Hop bis hin zu Heavy Metal oder Progressiv Rock waren verschiedene Stilrichtungen vertreten. Jede Band hatte die Möglichkeit, sich jurieren zu lassen und jeder Teilnehmer bekam nach seinem Auftritt ein Feedback der Jury über den musikalischen Gesamteindruck, die Bühnenpräsenz und Originalität.

Als Gewinnerband stand am Abend die Progressiv Rock&Metal Band "Forgotten" fest. Ebenfalls überzeugten auf dem 2. Platz die Mundart-Rocker "Artikel 4", gefolgt von den beiden drittplatzierten Punk-Rock-Bands "Squirl" und "Somersault". Alle anderen Bands zeigten sich indessen auch als Gewinner. Nur dadurch schon, dass sie den Mut aufbrachten, am Band Contest mitzumachen und jedem Zuschauer einen Einblick in ihre musikalische Aktivität zu geben.

Höhepunkt des Abends
Am Schlusskonzert bestieg dann unter grossem Jubel der Fans die national bekannte Band LOVEBUGS die Bühne und brachten den prallgefüllten Saal während ihres eineinhalbstündigen Konzertes zum Schwitzen. Sämtliche Tickets wurden von den Glarnern innert kürzerster Zeit unter grossem Ansturm auf die Kasse ergattert und die Basler Jungs begeisterten die Glarner Fans dermassen, dass sie nicht ohne Zugaben die Bühne verlassen konnten. Interessant zu wissen ist, dass der Start ihrer Karriere ebenfalls bei einem solchen Nachwuchswettbewerb 1993 begann, bei dem sie nur aus Spass teilgenommen hatten und schliesslich gewannen.

Der Start hat sich gelohnt
Gesamthaft gesehen beeindruckte dieser 1. Glarner Band Contest dadurch, dass man einen Überblick über die musikalische Freizeitaktivität der Jugendlichen erhielt. Der Lotteriefonds des Kantons Glarus, die Glarner Musikschule, Fridolin Druch und Medien als Mediensponsor, das Migros Kulturprozent mit Markus Dubs als Kenner der Schweizer Musikszene und die Glarner Kantonalbank als Hauptsponsor der LOVEBUGS trugen zum Gelingen dieses Anlasses bei. Die Modern Music School als Kenner der Glarner Musikszene mit all ihren aktiven Musikern, Musiklehrern und Helfern sorgten für einen reibungslosen Ablauf des Anlasses.

Raus aus dem Übungsraum und rauf auf die Bühne wird es auch im nächsten Jahr für Glarner Nachwuchsbands heissen. Man kann nach diesem erfolgreichen Band Contest gespannt darauf sein, was die Glarner Nachwuchsbands alles bieten werden. An Kreativität, Feeling und Freude an aktueller Musik fehlt es hier im Glarnerland keineswegs.


28 April 2000

Starschlagzeuger gibt Wissen weiter

Pressebericht, Glarner Nachrichten, Freitag, 28. April 2000

Star-Schlagzeuger gibt Wissen weiter

Wer möchte nicht einmal einem Star-Schlagzeuger über die Schultern blicken? Interessierte haben morgen die Gelegenheit dazu: In Mitlödi lässt sich Walter Keiser, unter anderem Schlagzeuger bei Andreas Vollenweider, in die Karten gucken.

eing.- Am Samstag, 29. April, findet in den Räumlichkeiten der Modern Music School für alle Schlagzeug-Interessierten ein Drum-Workshop mit Walter Keiser statt. An diesem lnformations- und Schnuppernachmittag zeigt und erklärt der bekannte Schlagzeuger die Aufstellung des Drums, die Körperhaltung, die Klangkreation des Schlagzeugspiels (Grooves/Sound/Timing/ Tempo), die Dynamik, die diversen Stile, den Soloaufbau, die Zusammenarbeit mit dem Bassisten und Gitarristen, Licks, Übungen, Drumarrangements und vieles mehr.
Als erfahrener Berufs-Schlagzeuger mit vielen Live-Auftritten und Studio-Produktionen ist Walter Keiser im In- und Ausland bekannt. Zusammen mit seinem Bruder Peter sind sie als Keiser Twins die Rhythmusgruppe schlechthin. Stilsicher und flexibel haben sie auf unzähligen Produktionen für Andreas Vollenweider, Phil Carmen, Max Lässer, Camen, Sina, Contrast Family, Nena und weitere gespielt. Walter Keiser und Andreas Vollenweider sind seit der Gründungszeit der Andreas Vollenweider & Friends (1981) ein festes musikalisches Gespann. Der Grammy Award für die beste New-Age-Platte des Jahres 1986 (Down in the Moon) gilt darum auch als Ausdruck der internationalen Anerkennung von Walter Keisers einzigartiger musikalischer Weise, Musik rhythmisch umzusetzen.
Mit diesem Workshop erhalten die Glarner einen informativen Einblick ins Wirken eines Schlagzeugers. Sie erhalten die Fragen persönlich beantwortet, können auch das Instrument selber ausprobieren.

Sa, 29. April, 14 Uhr, Modern Music School, Mitlödi. Tickets: Mary Nesnidal, Hauptstr. 32, Mitlödi (644 45 04), und beim Musikhaus Heiz, Glarus.
----------------------------------------------------------------
Walter Keiser und Gabriel Schiltknecht bei der Demonstration zu zweit am Veranstaltungstag.

Rückblick auf den Workshop mit Walter Keiser

Dieser Workshop mit Walter Keiser gehörte zu den ersten grösseren Veranstaltungen, die wir gemeinsam organisierten.

Sämtliche Plätze waren damals ausverkauft. Für die Modern Music School war dies ein wichtiger Moment, weil sich zeigte, wie gross das Interesse an modernen Workshops und persönlichem Austausch mit aktiven Musikern war.

Martin Nesnidal warb praktisch überall für den Workshop: bei Schülerinnen und Schülern, bei spontanen Begegnungen, im Alltag und überall dort, wo sich musikalische Kontakte ergaben.

Gleichzeitig entstanden im Hintergrund zahlreiche organisatorische Arbeiten: Tickets gestalten, Anmeldungen entgegennehmen, Kursgeld einziehen, die Kasse organisieren, Teilnehmer koordinieren und die Dozenten auszahlen.

Rückblickend zeigt dieser Workshop sehr gut, wie viel Eigeninitiative in den frühen Jahren nötig war. Musikunterricht, Konzertorganisation, Werbung und Administration gingen oft direkt ineinander über.

Gleichzeitig entstanden genau durch solche Veranstaltungen viele neue Kontakte, musikalische Begegnungen und langfristige Freundschaften.

16 Juni 1998

Bahnhoffestival 1998 Glarus

Pressemitteilung: 16. Juni 1998, Die Südostschweiz/Glarner Nachrichten, Seite 2:

Bis zur Neige genossen

Das Bahnhofsfest vom vergangenen Samstag im Dachstockatelier von Barbara Streiff und ihren Bekannten, hatte eine eigentümliche Fröhlichkeit und zeigte auf ganz verschiedenen Ebenen, dass Kreativität etwas ist, was jeder und jede machen kann.
* von Fridolin Jakober

Feste haben ihre eigene Dynamik und ihren eigenen Charakter, einige beginnen besinnlich und enden schweinisch, andere sind steif und bleiben steif, und manche steigen langsam an, wachsen, werden bis zur Neige genossen. Das Behnhoffest gehörte zu denen, die bis zur Neige genossen wurden.
Der Nachmittag gehörte den Kindern. Zusammen mit den Malerinnen Anne Vogt und Barbara Streiff wurden die Strasse mit Kreide und tibetische Gebetsfähnchen mit Druckfarbe bemalt. Manches davon blieb an Hosen und Händen kleben, einiges fand seinen Weg auf den Untergrund und blieb dort, bis zum ersten sonntäglichen Regenguss. Die anschliessende Tauschbörse fand wenig Anklang, obwohl es echte Keiligenstatuen und Zinnbüchsen, Holzski und Kleider aus den siebziger Jahren einzuhandeln gegeben hätte.
Die Brücke zwischen ganz jung und immer noch jung machte Elfi Largo mit ihrem Theater für alle im nahen Volksgarten.

Jam Session - aus Tradition gut

Nach dem Nachtessenbuffet, welches als Tupperware-Party angelegt war, legten elf verschiedene junge Glarner Bands mit Rock-Musik los. Zu diesem Zeitpunkt war der Raum von Menschen und Schlagzeug ausgefüllt, was bis in die frühen Morgenstunden so blieb.
Martin Nesnidal von der MODERN MUSIC SCHOOL, Glarus, hatte aus 20 Bands, welche sich angemeldet hatten, ein Konzertprogramm zusammengestellt, dessen Höhepunkte von HardcoreTrash und Death Metal über Punk und Pop-Rock bis zu Funk und Reggae gingen. Und sowohl die jungen Näfelser Jungs von Forgotten wie auch die erfahreren Hardcore-Knechte von Nice sorgten bereits zu Beginn für Stimmung.
Natürlich war der Sound nicht bei allen beteiligten Gruppen gleich kompakt und ausgefeilt, schliesslich spielten alle auf der gleichen Soundanlage und mussten sich dementsprechend schnell auf Neues einstellen, was auch zu kleineren technischen Pannen führte. Aber dafür gab die Enge des hölzernen Dachstockes eine fast vergeistigte Atmosphäre, die dem Genuss der Rockmusik zugute kam.
Am Schluss des Abends gaben auch Martin Nesnida, Dennis Russ und Walter Keiser, alle drei Musiklehrer, zusammen mit professionelleren Grüssen der hiesigen jungen Rockszene wie Peter Brandenberger, Christian Wettstein, Andy Hurter und Massimo Castaldi ihr Können preis, was die Sache auf eine sehr positive Art krönte.
Doch scheint Rockmusik hier wirklich noch so etwas sie eine Männerdomäne zu sein, denn von den etwa 44 Mitwirkenden waren gerade zwei Frauen, die Sängerinnen Gabriela Colutto und Milena Michelangelo. Für nächstes Mal müssen also die Girl-Bands in die Hosen.
Zuerst allerdings warfen sich die meisten ins Pyjama und eine fremde oder heimische Koje. Und einige sollen, unbestätigten Gerüchten zufolge, in diesem Aufzug anderntags den Frühstückstisch im "Glarnerhof" unsicher gemacht haben.
---------------------------------------------
Programm:
MUSIC JAM SESSION: Beginn 21.00 Uhr

1. noName (Pop)
Salvatore Carrubba (kb), Ivan Prizio (voc)

2. FORGOTTEN (Heevy-Hardrock)
Claudio Landolt (git), Roger Schuler (dr), Markus Hess (voc), Pascal Keller (b), Thomas Hegner (kb)

3. TOPSY TURNY (Punk-Hardcore)
Reto Züger (git), Daniel Hefti (b), Roman Gassner (dr), Andreas Biehler (git)

4. NICE (Hardcore)
Roman Märchy (git/voc), Reto Märchy (dr), Tommaso de Paolo (kb), Mike Hess (b), Tristan Huber (git)

5. HEADLESS 
Martin Stähli (git), Bruno Steiner (git), Roger Keller (b), Christoph Fehr (dr), Fritz Dürst (voc)

6. RIVENDELL (Hardcore)
Milena Michelangelo (voc), Marco Zingg (git/voc), Ruedi Kubli (b), Steffan Boss (dr)

7. KERZ (Hardcore)
Massimo Castaldi (Git/Voc), Gianpiero Castaldi (git/voc), Toni Fiore (dr)

8. SLANG (Pop-Rock)
Roger Gallati (git/b/voc), Stefan Gallati (kb), Daniel Jud (git/b/voc), Max Bachmann (git/b), Daniel Raster (dr)

9. 6th ELEMENT
Thomas Knöpfel (dr), Nicola Lacorcia (dr), Andres Argibal (voc), Adriano Manfré (b), Peter Brandenberger (git), Thomas Strub (git)

10. BLUES SESSION
Peter Brandenberger (git/voc), Martin Nesnidal (git), Walter Keiser (dr). Denis Russ (kb), Christian Wettstein (b)

11. SESSION BAND (Rock-Reggae-Funk)
Gabriela Colutto (voc), Massimo Castaldi, (voc/git), Christian Wettstein (b), Andy Hurter (dr),
Martin Nesnidal (git), Denis Russ (kb)

Rückblick auf das Bahnhoffestival 1998

Das Bahnhofestival 1998 in Glarus gehört rückblickend zu jenen Veranstaltungen, die viel über die frühe Aufbauzeit der späteren Modern Music School erzählen.

Martin Nesnidal organisierte damals sämtliche Bands und stellte das musikalische Programm des Festivals zusammen.

Viele der beteiligten Musikerinnen und Musiker waren damals Schülerinnen und Schüler der Musikschule.

Oft entstanden gerade durch solche Konzertauftritte neue Freundschaften, musikalische Projekte oder sogar neue Bands.

Den Abschluss bildeten die Blues-Session-Band mit Walter Keiser und Martin Nesnidal mit einer spontan zusammengestellte JamSession-Band aus Schülerinnen, Schülern und Musikerfreunden.

03 September 1988

3. Open-air-Festival im Uschenriet (02./03.09.1988)


3. Open-air-Festival im Uschenriet, 2.+3. September 1988


DEAD VEGETABLES
Aus dem Programmheft, Seite 26:
Diese Band ist so jung, dass sie noch nicht einmal einen Namen hatte, als sie sich bei uns anmeldete. "Tönende Schrauben" tauften sie sich; kurz vor Redaktionsschluss wurden die Toten Gemüse daraus, wir konnten die Druckmaschinen gerade noch stoppen und den Namen auf den Plakaten überkleben -. Seit Januar 1988 spielten sie zusammen, Peter Geng (dr), Thomas Kupferschmid (kb), Martin Nesnidal (g), Phil Häfelfinger (b), Ruedi Wettstein (s). Satt und flippig nennen sie ihre Musik, die hauptsächlich vom Jazz her kommt. Martin Nesnidal und Peter Geng waren in Bern, Thomas Kupferschmid in Luzern an der Jazzschule. Ausser Ruedi Wettstein haben alle Band-erfahrung in diversen Formationen. Peter, Martin und Thomas unterrichten auch, letztere seit kurzem in Martins eigener Musikschule in Weesen. Peter Geng auch im Kanton Glarus. Eine ideale Gelegenheit, sich anzuhören, was die Maestros zu bieten haben!Mit "Dead Vegetables" präsentieren wir eine "Glarner" Band, d.h. die Musiker leben alle mehr oder weniger in der Region. Das macht hoffentlich auch andere Schläger, Zupfer und Bläser zu vermehrter Produktion süffiger Rhythmen und Melodien an. Man nehme sich ein Beispiel an "Dead Vegetables", einer Mischung aus Erfahrung und frischem Elan, wie man's hier zu selten hört!
------------------------------------------------------------------------------Glarner Nachrichten Nr. 208, Dienstag, 6. September 1988, Seite 1: