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28 April 2000

Starschlagzeuger gibt Wissen weiter

Pressebericht, Glarner Nachrichten, Freitag, 28. April 2000

Star-Schlagzeuger gibt Wissen weiter

Wer möchte nicht einmal einem Star-Schlagzeuger über die Schultern blicken? Interessierte haben morgen die Gelegenheit dazu: In Mitlödi lässt sich Walter Keiser, unter anderem Schlagzeuger bei Andreas Vollenweider, in die Karten gucken.

eing.- Am Samstag, 29. April, findet in den Räumlichkeiten der Modern Music School für alle Schlagzeug-Interessierten ein Drum-Workshop mit Walter Keiser statt. An diesem lnformations- und Schnuppernachmittag zeigt und erklärt der bekannte Schlagzeuger die Aufstellung des Drums, die Körperhaltung, die Klangkreation des Schlagzeugspiels (Grooves/Sound/Timing/ Tempo), die Dynamik, die diversen Stile, den Soloaufbau, die Zusammenarbeit mit dem Bassisten und Gitarristen, Licks, Übungen, Drumarrangements und vieles mehr.
Als erfahrener Berufs-Schlagzeuger mit vielen Live-Auftritten und Studio-Produktionen ist Walter Keiser im In- und Ausland bekannt. Zusammen mit seinem Bruder Peter sind sie als Keiser Twins die Rhythmusgruppe schlechthin. Stilsicher und flexibel haben sie auf unzähligen Produktionen für Andreas Vollenweider, Phil Carmen, Max Lässer, Camen, Sina, Contrast Family, Nena und weitere gespielt. Walter Keiser und Andreas Vollenweider sind seit der Gründungszeit der Andreas Vollenweider & Friends (1981) ein festes musikalisches Gespann. Der Grammy Award für die beste New-Age-Platte des Jahres 1986 (Down in the Moon) gilt darum auch als Ausdruck der internationalen Anerkennung von Walter Keisers einzigartiger musikalischer Weise, Musik rhythmisch umzusetzen.
Mit diesem Workshop erhalten die Glarner einen informativen Einblick ins Wirken eines Schlagzeugers. Sie erhalten die Fragen persönlich beantwortet, können auch das Instrument selber ausprobieren.

Sa, 29. April, 14 Uhr, Modern Music School, Mitlödi. Tickets: Mary Nesnidal, Hauptstr. 32, Mitlödi (644 45 04), und beim Musikhaus Heiz, Glarus.
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Walter Keiser und Gabriel Schiltknecht bei der Demonstration zu zweit am Veranstaltungstag.

Rückblick auf den Workshop mit Walter Keiser

Dieser Workshop mit Walter Keiser gehörte zu den ersten grösseren Veranstaltungen, die wir gemeinsam organisierten.

Sämtliche Plätze waren damals ausverkauft. Für die Modern Music School war dies ein wichtiger Moment, weil sich zeigte, wie gross das Interesse an modernen Workshops und persönlichem Austausch mit aktiven Musikern war.

Martin Nesnidal warb praktisch überall für den Workshop: bei Schülerinnen und Schülern, bei spontanen Begegnungen, im Alltag und überall dort, wo sich musikalische Kontakte ergaben.

Gleichzeitig entstanden im Hintergrund zahlreiche organisatorische Arbeiten: Tickets gestalten, Anmeldungen entgegennehmen, Kursgeld einziehen, die Kasse organisieren, Teilnehmer koordinieren und die Dozenten auszahlen.

Rückblickend zeigt dieser Workshop sehr gut, wie viel Eigeninitiative in den frühen Jahren nötig war. Musikunterricht, Konzertorganisation, Werbung und Administration gingen oft direkt ineinander über.

Gleichzeitig entstanden genau durch solche Veranstaltungen viele neue Kontakte, musikalische Begegnungen und langfristige Freundschaften.

16 Juni 1998

Bahnhoffestival 1998 Glarus

Pressemitteilung: 16. Juni 1998, Die Südostschweiz/Glarner Nachrichten, Seite 2:

Bis zur Neige genossen

Das Bahnhofsfest vom vergangenen Samstag im Dachstockatelier von Barbara Streiff und ihren Bekannten, hatte eine eigentümliche Fröhlichkeit und zeigte auf ganz verschiedenen Ebenen, dass Kreativität etwas ist, was jeder und jede machen kann.
* von Fridolin Jakober

Feste haben ihre eigene Dynamik und ihren eigenen Charakter, einige beginnen besinnlich und enden schweinisch, andere sind steif und bleiben steif, und manche steigen langsam an, wachsen, werden bis zur Neige genossen. Das Behnhoffest gehörte zu denen, die bis zur Neige genossen wurden.
Der Nachmittag gehörte den Kindern. Zusammen mit den Malerinnen Anne Vogt und Barbara Streiff wurden die Strasse mit Kreide und tibetische Gebetsfähnchen mit Druckfarbe bemalt. Manches davon blieb an Hosen und Händen kleben, einiges fand seinen Weg auf den Untergrund und blieb dort, bis zum ersten sonntäglichen Regenguss. Die anschliessende Tauschbörse fand wenig Anklang, obwohl es echte Keiligenstatuen und Zinnbüchsen, Holzski und Kleider aus den siebziger Jahren einzuhandeln gegeben hätte.
Die Brücke zwischen ganz jung und immer noch jung machte Elfi Largo mit ihrem Theater für alle im nahen Volksgarten.

Jam Session - aus Tradition gut

Nach dem Nachtessenbuffet, welches als Tupperware-Party angelegt war, legten elf verschiedene junge Glarner Bands mit Rock-Musik los. Zu diesem Zeitpunkt war der Raum von Menschen und Schlagzeug ausgefüllt, was bis in die frühen Morgenstunden so blieb.
Martin Nesnidal von der MODERN MUSIC SCHOOL, Glarus, hatte aus 20 Bands, welche sich angemeldet hatten, ein Konzertprogramm zusammengestellt, dessen Höhepunkte von HardcoreTrash und Death Metal über Punk und Pop-Rock bis zu Funk und Reggae gingen. Und sowohl die jungen Näfelser Jungs von Forgotten wie auch die erfahreren Hardcore-Knechte von Nice sorgten bereits zu Beginn für Stimmung.
Natürlich war der Sound nicht bei allen beteiligten Gruppen gleich kompakt und ausgefeilt, schliesslich spielten alle auf der gleichen Soundanlage und mussten sich dementsprechend schnell auf Neues einstellen, was auch zu kleineren technischen Pannen führte. Aber dafür gab die Enge des hölzernen Dachstockes eine fast vergeistigte Atmosphäre, die dem Genuss der Rockmusik zugute kam.
Am Schluss des Abends gaben auch Martin Nesnida, Dennis Russ und Walter Keiser, alle drei Musiklehrer, zusammen mit professionelleren Grüssen der hiesigen jungen Rockszene wie Peter Brandenberger, Christian Wettstein, Andy Hurter und Massimo Castaldi ihr Können preis, was die Sache auf eine sehr positive Art krönte.
Doch scheint Rockmusik hier wirklich noch so etwas sie eine Männerdomäne zu sein, denn von den etwa 44 Mitwirkenden waren gerade zwei Frauen, die Sängerinnen Gabriela Colutto und Milena Michelangelo. Für nächstes Mal müssen also die Girl-Bands in die Hosen.
Zuerst allerdings warfen sich die meisten ins Pyjama und eine fremde oder heimische Koje. Und einige sollen, unbestätigten Gerüchten zufolge, in diesem Aufzug anderntags den Frühstückstisch im "Glarnerhof" unsicher gemacht haben.
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Programm:
MUSIC JAM SESSION: Beginn 21.00 Uhr

1. noName (Pop)
Salvatore Carrubba (kb), Ivan Prizio (voc)

2. FORGOTTEN (Heevy-Hardrock)
Claudio Landolt (git), Roger Schuler (dr), Markus Hess (voc), Pascal Keller (b), Thomas Hegner (kb)

3. TOPSY TURNY (Punk-Hardcore)
Reto Züger (git), Daniel Hefti (b), Roman Gassner (dr), Andreas Biehler (git)

4. NICE (Hardcore)
Roman Märchy (git/voc), Reto Märchy (dr), Tommaso de Paolo (kb), Mike Hess (b), Tristan Huber (git)

5. HEADLESS 
Martin Stähli (git), Bruno Steiner (git), Roger Keller (b), Christoph Fehr (dr), Fritz Dürst (voc)

6. RIVENDELL (Hardcore)
Milena Michelangelo (voc), Marco Zingg (git/voc), Ruedi Kubli (b), Steffan Boss (dr)

7. KERZ (Hardcore)
Massimo Castaldi (Git/Voc), Gianpiero Castaldi (git/voc), Toni Fiore (dr)

8. SLANG (Pop-Rock)
Roger Gallati (git/b/voc), Stefan Gallati (kb), Daniel Jud (git/b/voc), Max Bachmann (git/b), Daniel Raster (dr)

9. 6th ELEMENT
Thomas Knöpfel (dr), Nicola Lacorcia (dr), Andres Argibal (voc), Adriano Manfré (b), Peter Brandenberger (git), Thomas Strub (git)

10. BLUES SESSION
Peter Brandenberger (git/voc), Martin Nesnidal (git), Walter Keiser (dr). Denis Russ (kb), Christian Wettstein (b)

11. SESSION BAND (Rock-Reggae-Funk)
Gabriela Colutto (voc), Massimo Castaldi, (voc/git), Christian Wettstein (b), Andy Hurter (dr),
Martin Nesnidal (git), Denis Russ (kb)

Rückblick auf das Bahnhoffestival 1998

Das Bahnhofestival 1998 in Glarus gehört rückblickend zu jenen Veranstaltungen, die viel über die frühe Aufbauzeit der späteren Modern Music School erzählen.

Martin Nesnidal organisierte damals sämtliche Bands und stellte das musikalische Programm des Festivals zusammen.

Viele der beteiligten Musikerinnen und Musiker waren damals Schülerinnen und Schüler der Musikschule.

Oft entstanden gerade durch solche Konzertauftritte neue Freundschaften, musikalische Projekte oder sogar neue Bands.

Den Abschluss bildeten die Blues-Session-Band mit Walter Keiser und Martin Nesnidal mit einer spontan zusammengestellte JamSession-Band aus Schülerinnen, Schülern und Musikerfreunden.

16 Mai 1998

Flyer Music Jam Session - Bahnhoffestival Glarus 1998

Mein selber gestalteter Flyer mit dem Programm für die Musiker der Music Jam Session. Mir war immer wichtig, dass jeder Musiker namentlich auf dem Flyer erwähnt wird.

11 März 1998

Pressemitteilung: 65 Jahre Musikhaus Heiz, Glarus

(Glarner Nachrichten vom 11. März 1998)
Musikhaus Heiz:

Vielseitiges Fachgeschäft seit 65 Jahren

Als im Jahre 1933 Thomas Heiz an der Bankstrasse 40 in Glarus das Musikgeschäft vorm. Tschappu käuflich erwarb, hatte die Musik noch einen ganz anderen Stellenwert. Hausmusik gehärte damals noch zum guten Ton, und als Tonträger dienten die Vinyl-Scheiben, welche auf dem altherwürdigen Grammophon abgespielt wurden. Theo Heiz als ausgebildeter Lehrer ausgestattet mit dem Dirigenten-Diplom, mit Ausbildung an der Musikakademie in Wien und mit Klavier- und Akkordeon-Ausbildung, nahm die neue Herausforderung an. Neben vielen Klavier- und Akkordeon-Schülern, welche das Musikhaus Heiz damals ausbildete, stand der junge Geschäftsmann zahlreichen Orchester- und Gesangsvereinen vor und holte mit diesen an verschiedenen Anlässen auch Auszeichnungen.
Nach dem Umzug in die Räumlichkeiten des heutigen Modehauses Hophan erfolgte auch die Heirat mit der viele Jahre jüngeren Lea Spörri aus Niederurnen. Im Jahre 1946 wurde der Kauf der Liegenschaft am jetzigen Standort an der Kirchstrasse 24 in Glarus getätigt. Mit viel Negagement schuf sich das Musikgeschäft weiterherum einen guten Namen.

Freude am Beruf
Auch in der Musikbranche ist in den letzten Jahrzehnten einiges in Bewegung geraten. Den oftmals schnell zerkratzten Singles und Langspielplatten folgten die Musikkasetten, und heute sind für einen optimalen Musikgenuss Compact-Disks Trumpf. Durch die ständig wechselnden und neuen Stilrichtungen ist nicht nur eine grosse Auswahl gefordert, sondern auch ein grosses Fachwissen. Das gilt bei der aktuellen Musik ebenso wie im klassischen Bereich; im 1. Stock wurde ein Klassik-Raum mit einer grossen Auswahl berühmter Werke und Interpreten eingerichtet. Seit 1974 führt Lea Heiz das Geschäft, welches 1980 mit dem Instrumentenraum an der Kirchstrasse 28 noch eine Erweiterung erfuhr, umsichtig und mit viel Herzblut allein, obwohl sie sich eigentlich schon lange zur Ruhe setzen könnte. Aber die Freude am Beruf und der Umgang mit jungen Leuten sind die Motivation für den täglichen Einsatz. als langährige Angestellte stehen ihr Izabella Gmür und Thomas Schrepfer zur Seite, unterstützt von der Lehrtochter Sara Lazzeri.

Zu den Musikinstrumenten die passende Musikschule
Ob E-Pianos, Keyboards, Synthesizer, Schlaginstrumente (sämtl. Percussion), Zupfinstrumente und Zubehör, Orff-Instrumente, Saiten, Stimmflöten, Tuner, Metronome, etc. - Musik Heiz bietet im Instrumentenraum eine gepflegte Auswahl und auch die entsprechenden Musiknoten. Neu im Angebot sind die spanischen Gitarren der Marke Raimundo Y Apricio, welche in der Schweiz in 30 verschiedenen Modellen angeboten werden.

Ebenfalls nicht fehlen darf die Ausbildung auf allen Instrumenten in der "MODERN MUSIC SCHOOL". Diese Musikschule bietet ein vielfältiges Ausbildungsprogramm für Anfänger, Fortgeschrittene und Hobby-Musiker sowie Weiterbildungskurse für Musiklehrer und Amateurmusiker. Sie ist spezialisiert auf die zeitgenössische Musik wie Blues, Rock, Pop, Funk Jazz und weitere aktuelle Stilrichtungen. Unterrichtet wird in den Instrumenten Akustikgitarre, E-Gitarre, E-Bass, Keyboard und Schlagzeug. Das Ziel der Schule ist es, ihren Schülern und Schülerinnen viel Spass und Freude an der Musik zu vermitteln. Verantwortlich für die Ausbildung sind zwei erfahrene Musiklehrer. 
Martin Nesnidal (Gitarre, Bass, Keyboard) bildete sich 8 Jahre bei Prof. Fayet im Klassisch-Unterricht und an der Swiss Jazz-School in Bern aus, bevor die Weiterbildung in Zürich an der Academy of Contemporary Music bei Claude Schwartz folgte. Daneben spielte Martin Nesnidal in zahlreichen Bands, u.a. mit George Hug (Country), Welcome (Fusion), Peace of Mind (Rock), Deuce (Pop) und mit Jazz-Legende Eddy Harris. Neu in der MODERN MUSIC SCHOOL ist Walter Keiser. Zusammen mit seinem Bruder Peter sind sie als Keiser Twins die Rhythmusgruppe schlechthin. Stilsicher, flexibel und Tight haben sie auf unzähligen Produktionen für Andreas Vollenweider, Phil Carmen, Max Lässer, Camen, Sina, Contrast Family, Nena, Klaus Hoffman, Pippo Polina usw. gespielt. Walter Keiser und Anreas Vollenweider sind seit der Gründungszeit der Andreas Vollenweider & Friends (1981) ein festes musikalisches Gespann. Der Grammy Award für die beste New-Age-Platte des Jahres 1986 (Down in the Moon) gilt darum auch als Ausdruck der internationalen Anerkennung von Walter Keisers einzigartiger musikalischer Weise, Musik rhythmisch umzusetzen.

--> Inserat MODERN MUSIC SCHOOL: Kurs Folk, Blues, Rock, Pop auf der Gitarre (für Anfänger)

Mitmachen am Jubiläumswettbewerb
Für alle, die Musik Heiz seit 65 Jahren als vielseitiges Musikgeschäft kennen, und für alle, die noch Kunden werden wollen, wird bis zum 20. März 1998 ein Jubiläums-Rabatt von 10% gewährt. Gleichzeitig läuft auch der grosse Jubiläumswettbewerb mit tollen Preisen. Fragen beantworten und den ausgefüllten Talon bei Musik Heiz abgeben.
--> Wettbewerb